+++Vernetzungstreffen: Austausch und kreativ aktiv werden+++

Bei unserer ersten Kundgebung am 19. Dezember haben wir bereits klar gemacht: Es kann nicht sein, dass die Gewinner der Corona-Krise Milliarden-Profite machen, während die Kultur- und Veranstaltungsbranche um ihr Überleben kämpft. Deshalb sagen wir: Die Reichen müssen für die Krise zahlen!

Nun wollen wir uns weiter vernetzen, einen Raum für persönlichen Austausch schaffen und gemeinsam Perspektiven entwickeln, unseren Protest auf kreative Weise fortzusetzen.

Dazu laden wir alle Kulturschaffenden, Beschäftigte aus Gastro und Interessierte zu offenen Vernetzungstreffen ein:

Beschäftige aus Gastro: Freitag, 26. Februar 2021, 18 Uhr

Link: https://zoom.us/j/93261749618?pwd=ZmRXdnc2T1g0OTlQalhPaGVXRHhkdz09

Wir würden uns freuen, wenn ihr auf das Treffen mobilisiert und wir per Mail Teilnahme-Rückmeldungen bekommen um das Treffen besser vorzubereiten. Ihr könnt aber natürlich auch spontan ohne Anmeldung dazu stoßen.

 

Tarifverhandlungen Filmunion – Für menschenwürdige Arbeitszeiten

Seit 1. Dezember wird über den neuen Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) verhandelt. Die aktuellste Version des Tarifvertrags hatte seine Probezeit bis zum Jahreswechsel. In dieser Version wurden neue Berufsgruppen in die Gagentabelle aufgenommen, bestehende Gagen erhöht und erstmals eine Regelungen für Studierende eingeführt.

Verhandelt wird zwischen der Gewerkschaft Filmunion (ver.di), sowie dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) und der Produzentenallianz. Die Verhandlungsgespräche werden am 14.01 fortgesetzt.

Gerade zur aktuell schweren Lage für Kulturschaffende, hier insbesondere aus der Filmbranche, ist es wichtig eine solide Basis im Tarifvertrag zu erstreiten. Die Branche macht einen Milliarden Absatz, während die Arbeitnehmer*innen meist nur kurzfristig Angestellt oder in die Selbstständigkeit gedrängt werden. Selbst mit Anstellung bleibt das
Verhältnis eher prekär.

Durch bessere Regelungen der Arbeitszeiten, gerade Nacht- und Wochenendsarbeit, besser getaktete Ruhetage und mehr Sicherheiten für kurzzeitig Angestellte und Selbstständige kann das ungerechte Verhältnis in der Branche verschoben werden.

Liebe Kolleg*innen aus der Branche macht Werbung und erhebt eure Stimme
für die Verhandlungen. Auch Selbstständige werden durch die Verbesserungen des Tarifsvertrags profitieren, da sich so auf geeinigte Standarts bezogen werden kann.

Liebe Kolleg*innen aus anderen Branchen steht solidarisch mit uns in den Verhandlungen!

Die Freizeit andere ist unsere Arbeit und diese muss gerecht entlohnt werden.